Heute sind viele Elektrogeräte deutlich energieeffizienter als noch vor wenigen Jahren. Dies belegt die Entwicklung der europäischen Energieeffizienzklassen: 1997 wurden noch viele Elektrogeräte zwischen Klasse G (geringste Effizienzklasse) und Klasse A (höchste Effizienzklasse) verkauft. Heute gibt es überhaupt keine Geräte mehr unter der Klasse D. Insbesonders die Effizienz von Kühlgeräten hat sich so deutlich verbessert, dass die zusätzlichen Abstufungen A+ und A++ eingeführt wurden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Diese zusätzlichen Abstufungen gibt es nicht für alle Geräte und die neusten Geräte sind auch nicht immer die sparsamsten Geräte. Beim Kauf sind daher die Angaben des Herstellers zum Stromverbrauch zu beachten. Für einige Gerätegruppen gibt es zusätzlich das bekannte Umweltzeichen „Blauer Engel“ für besondere Effizienz.
Ob es sich lohnt, Ihren alten Kühlschrank gegen einen Neuen auszutauschen, können Sie mit unserem KühlCheck überprüfen.
Das europäische Statistikamt eurostat veröffentlicht regelmäßig Informationen über die Entwicklung der Strompreise in den EU-Staaten. Mit einem Preis von 22,9 Cent pro Kilowattstunde Strom wurde Deutschland 2009 als das Land mit dem zweithöchsten Durchschnittspreis eingeordnet. Teureren Strom gibt es nur noch in Dänemark, wo die Kilowattstunde 25,5 Cent/kWh kostet. Vor gerade mal zehn Jahren lagen die Stromkosten in Deutschland noch bei 15 Cent / kWh. Wegen dieser hohen Kosten und auch für den Klimaschutz, ist es sehr wichtig, sparsam mit Strom umzugehen und den Überblick beim Verbrauch zu behalten.
Wie Sie Ihren Energieverbrauch genau nachvollziehen können und erfahren können, welche Energiesparmaßnahmen sich für Sie lohnen, erfahren Sie in ihrem persönlichen Energiesparkonto.
Pro Haushalt erhöht sich der Stromverbrauch, je höher die Zahl der Haushaltsmitglieder ist. Der Stromverbrauch pro Kopf verringert sich aber, je mehr Personen in einem Haushalt zusammenleben. Außerdem verbrauchen Einfamilienhäuser durchschnittlich immer mehr Strom als vergleichbar große Wohnungen in Mehrfamilienhäusern.
Mit einer Kilowattstunde Strom können Sie
· 40 Stunden CDs hören,
· 15 Hemden bügeln,
· 7 Stunden fernsehen,
· 2 Tage einen 300-Liter-Kühlschrank betreiben,
· 70 Tassen Kaffee kochen,
· oder einmal Wäsche waschen
(Quelle: www.bmu.de).
Es ist grundsätzlich möglich, die Hälfte der Stromkosten zu sparen, wenn ein Haushalt mit effizienten Geräten ausgestattet wird und wenn bewusst mit der Energie umgegangen wird. Dabei müssen insbesondere die Geräte im Augen behalten werden, die dauerhaft in Betrieb sind – vielleicht sogar, ohne dass es Ihnen bewusst ist. Geräte, die rund um die Uhr im Standby-Modus laufen, können bis zu 50 Prozent des Stromverbrauchs verursachen! Daher lohnt es sich, die heimlichen Stromfresser zu identifizieren und dafür zu sorgen, dass sie nicht länger Ihre Energie und Ihr Geld verschwenden.
Wie viel der Standby-Verbrauch in Ihrem Haushalt ausmacht, können Sie mit dem StandbyCheck überprüfen.
51.354 Nutzer sind bereits auf Sparkurs
Ist Ihr Kühlschrank ein Stromfresser? Mit dem KühlCheck erfahren Sie, ob sich der Austausch Ihres alten Gerätes lohnt und welches neue Gerät für Sie in Frage kommt.
» KühlCheck
Funktionen:
Erfolge:
Nutzung:
Wechselwillig? Der Ökostrom-Tarifrechner zeigt nicht nur die Energiequellen der Ökostromanbieter, sondern auch den CO2-Ausstoß des jeweiligen Energiemixes abhängig vom Verbrauch.
» Wechseln Sie jetzt
Kommentare