Neben der Verbrauchsmenge hängen die Warmwasserkosten stark davon ab, wie das Wasser erwärmt wird. Das kann in zentralen Heizsystemen mit Öl, Gas, Fernwärme oder Solarwärme geschehen. Oder in dezentralen Systemen wie Durchlauferhitzer oder Boiler, die zum Erwärmen des Wassers Strom verwenden.
Als Faustregel gilt: Die zentrale ist die günstigste und umweltfreundlichste Art der Warmwasserbereitung. Dezentrale Durchlauferhitzer wandeln den Strom zwar effizient in Wärme um, die Kilowattstunde Strom ist allerdings etwa drei Mal so teuer wie die Kilowattstunde Gas oder Öl. Elektroboiler sind oft am ineffizientesten, da sie das warme Wasser speichern, und daher zusätzliche Kosten durch Abwärmeverluste verursachen.
Wer trotzdem auf ein dezentrales Warmwassersystem angewiesen ist, sollte darauf achten, dass Durchlauferhitzer nur auf die wirklich benötigte Wassertemperatur eingestellt ist. Sollte ein Durchlauferhitzer erneuert werden, lohnt sich die Anschaffung eines elektronisch gesteuerten Durchlauferhitzers.
Bei Boilern sollte, ob bei der elektronischen oder bei der zentralen Warmwasserbereitung, auf die richtige Größe geachtet werden. Die Menge des erwärmten Wassers sollte nicht größer als die tatsächlich im Haushalt benötigte Menge sein. Auch bei der Temperaturregelung kann viel gespart werden. Eine Wassertemperatur von 60 Grad reicht für Bad und Küche völlig aus und ist auch hoch genug, um Keime abzutöten. Die Unterschiede im Verbrauch durch die Regelung der Wassertemperatur können Sie einfach mit dem Energiesparkonto feststellen.
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