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CO2 Energiesparclub Wissen, was wirkt.

Auf einen Blick: Alles über Smart Meter

Hier finden Sie die Vorteile und Nachteile Smart Meter auch als PDF (181 KB)

Smart Meter – was ist das?

Mit Smart Metern werden Verbrauchsmengen und -zeiten von Wasser, Gas und Strom digitalangezeigt, aufgezeichnet und direkt an den Messdienstleister übermittelt. Über ein zusätzlichesDisplay oder Portal können Verbraucher selbst genau erkennen, wie viel sie wannverbrauchen. Haushalte sollen so einen genaueren und zeitnahen Überblick über den eigenenVerbrauch erhalten – und somit auch leichter Energie sparen können. Laut Energiewirtschaftsgesetzsind die innovativen Zähler ab 2010 für Neubauten und grundsanierte Wohnungen Pflicht. Bis 2020 sollen 80 Prozent aller deutschen Haushalte damit ausgestattet sein.

Vorteile

  • Die neue Technologie schafft die Voraussetzungen für Transparenz und ermöglicht Verbrauchern in Verbindung mit geeigneten Visualisierungen die zeitnahe Kontrolle ihrer Kosten und einen bewussten Umgang mit Energie
  • Experten schätzen, dass Privathaushalte durch Smart Meter zwischen fünf und zehn Prozent Energie sparen
  • Smart Meter ermöglichen das Nutzen situativer und preiswerter Energietarife – etwa durch Verschieben des Stromverbrauchs in die Nacht. Spätestens ab 2011 müssen Energieversorger solche tageszeitabhängigen Tarife anbieten
  • Smart Meter helfen Energieversorgern, Angebot und Nachfrage im Stromnetz besser abzugleichen. Außerdem sparen die neuen Zähler Kosten, weil sie nicht mehr abgelesen werden müssen
  • Smart Meter tragen dazu bei, die Klimaschutzziele Deutschlands zu erfüllen. Rund 8,5 Millionen Tonnen CO2 könnten pro Jahr vermieden werden, wenn alle Haushalte mit einem neuen Zähler ausgestattet sind und die laut Studien möglichen zehn Prozent Energie einsparen

Nachteile

  • Smart Meter allein sparen noch keine Energie. Das volle Potenzial entfalten sie erst, wenn Verbraucher über ein zusätzliches Display oder eine Internetsoftware genau erkennen, wie viel sie zu welchem Zeitpunkt verbrauchen
  • Energiekonzerne, Zählerhersteller und Politik haben sich nicht auf einheitliche Gerätestandards geeinigt. Die Smart Meter der verschiedenen Anbieter sind bislang untereinander nicht kompatibel
  • Der Schutz der Privatsphäre ist fraglich, weil noch kein schlüssiges
    Datenschutzkonzept für die neue Technologie vorliegt. Rückschlüsse auf
    Anwesenheit und Lebensgewohnheiten der Nutzer sind prinzipiell denkbar
  • Die meisten Energieversorger tun sich noch schwer: Sie testen Smart Meter in Praxisversuchen, bieten sie aber nicht ihren Kunden an. Neben einigen regionalen Energieversorgern bieten nur EnBW und deren Tochter Yello die neue Technik inklusive spezieller Tarife bereits bundesweit an

Lass Zahlen sprechen: Beispielrechnung

Einer der wenigen Stromanbieter, der Smart Meter bisher bundesweit anbietet, ist Yello. Dort müssen Verbraucher einmalig 79 Euro für den Smart Meter bezahlen. Hinzu kommt eine monatlich um 3,99 Euro erhöhte Grundgebühr für das Sparzähler-Paket. Dafür können Verbraucher mit Smart Meter einen speziellen Rabatt-Tarif nutzen. Sie zahlen in der Nacht zwischen 22 Uhr und 6 Uhr je nach Stadt zwischen 1,30 Cent und 2,60 Cent weniger pro
Kilowattstunde. Das heißt: Um die zusätzlichen Anschaffungskosten innerhalb eines Jahres zu refinanzieren, wären Energieeinsparungen von acht Prozent ausreichend.

Sparen ohne Smart Meter: das Energiesparkonto

Sie wollen Transparenz in Ihren Energiehaushalt bringen, Ihre Ausgaben kontrollieren – und so Energie sparen? Dazu müssen Sie nicht warten, bis sich die Smart Meter durchsetzen: Das kostenlose Energiesparkonto macht den Verbrauch von Heizenergie, Strom und Wasser ebenfalls sichtbar, speichert ihn und wertet ihn aus. Rund 14.000 Menschen nutzen es bereits: Sie kontrollieren so ihren Verbrauch, entdecken Sparpotenziale und lassen sich  bei Energiesparmaßnahmen beraten. Das Ergebnis: Jeder Nutzer des  Energiesparkontos spart im Schnitt drei Prozent Energie gegenüber dem Vorjahr. Mit wenigen Klicks können Sie auf www.energiesparclub.de Ihr Konto anlegen und Ihr eigener Energiemanager werden.

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