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CO2 Energiesparclub Wissen, was wirkt.

Kosten senken und Förderung nutzen

Die KfW unterstützt Hausbesitzer und Mieter finanziell bei der Minderung des CO2-Ausstoßes – so zum Beispiel beim hydraulischen Abgleich oder dem Einbau von programmierbaren Thermostaten.

Seit dem 1. April 2009 fördert die KfW Bankengruppe mit ihrem Sonderförderungsprogramm 431 bauliche Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß von Gebäuden mindern. Zum 1. September 2010 wird die Förderung jedoch zu weiten Teilen geändert und eingeschränkt. 

Insgesamt wurden von April bis Ende November 2009 Maßnahmen an gut 118.000 Wohneinheiten gefördert. Verbraucher, die ihre Sanierungsmaßnahmen durch einen Energieberater begleiten lassen, werden auf Antrag ebenso unterstützt wie Hausherren, die ihre klimafeindliche Nachtstromspeicherheizung ersetzen. Auch die „Optimierung der Wärmeverteilung“ fällt unter die KfW-Förderung 431. Zu dieser Optimierung zählen beispielsweise der hydraulische Abgleich, genau wie der Einbau von hocheffizienten Umwälz- oder Zirkulationspumpen. Zum 1. April 2010 ändert die KfW Förderbank die Bedingungen der Sonderförderung „Energieeffizient Sanieren” (siehe Kasten rechts). Von den Änderungen ist auch der Zuschuss für den Austausch der Heizungspumpe betroffen. Weiterhin werden 25 Prozent der Kosten erstattet, die Rechnungssumme muss künftig aber mindestens 600 Euro betragen. Das Durchführen eines hydraulischen Abgleichs wird zur Pflicht.

Ab 1. September 2010 wird die „Optimierung der Wärmeverteilung“ nicht mehr gefördert. Wer beispielsweise seine Heizungspumpe austauschen oder einen hydraulischen Abgleich vornehmen lassen will, sollte das vorher tun, um noch einen Antrag auf Sonderförderung bei der KfW stellen zu können. Das gilt auch für den Abbau von Nachtstromspeicherheizungen. Die qualifizierte Baubegleitung, zum Beispiel durch einen Energieberater, wird dagegen weiter gefördert.

Detaillierte Informationen über staatliche Fördermöglichkeiten finden Sie auf www.sparpumpe.de.

Bei individuellen Nachfragen hilft Ihnen zusätzlich das Infocenter der KfW Förderbank unter 01801-33 55 77.
(3,9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunk maximal 42 Cent/Minute)



Weitere Artikel zum hydraulischen Abgleich:

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Kommentare

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09.04.2010 | Andreas Braun/ Energiesparclub-Team

Weitere Informationen über den Hydraulischen Abgleich finden Sie auf unserer Partnerseite www.sparpumpe.de und am Montag (12.April) in der ZDF Sendung WISO. Das Magazin startet um 19.25 Uhr und berichtet über den Abgleich und die Suche nach dem passenden Handwerker.
Herzliche Grüße
Ihr Energiesparclub-Team

08.04.2010 | Andreas Braun/ Energiesparclub-Team Andreas Braun / Energiesparclub-Team

Hallo eon,
vielen Dank für Ihren Kommentar und schön, dass Sie sich für einen Hydraulischen Abgleich interessieren. Seit 1. April 2010 (siehe Tabelle oben) übernimmt die KfW-Bank 25 Prozent der Kosten für den Abgleich, wenn diese 600 Euro und mehr betragen. Bei Ihrem zweiten Angebot über 700 Euro trifft dies ja zu, 175 Euro Förderung sind also für Sie drin. Insofern könnten Sie dafür bis drei Monate nach dem Hydraulischen Abgleich die Förderung im Internet (www.kfw.de) beantragen.
Über das Angebot der Firma Bajorath können wir nicht viel sagen, da wir die Energiesparregelung der Firma nicht kennen. Sollten Sie sich dafür entscheiden, fragen Sie bitte vorher unbedingt, ob die KfW die gesamte Maßnahme in Höhe von 3.000 Euro zu 25 Prozent bezuschusst. Das erscheint mir fragwürdig.
Und noch ein Tipp: Sprechen Sie Handwerker ruhig direkt auf die KfW-Förderung an, wenn diese das Thema nicht von selbst ansprechen.
Herzliche Grüße
Ihr Energiesparclub-Team

30.03.2010 | eon

Hallo ,ich habe 2 Angebote eingeholt,und die Kosten lagen bei 500und 700 Euro.Leider haben die Handwerker von der Förderung nicht gesprochen.Ein weiteres Angebot lag bei 3000 Euro und beinhaltet den Hydraulischen Abgleich und zusätzlich eine neue Energiesparregelung der Firma Bajorath(keine Außentemperatursteuerung) bei ca.30% Energieersparnis.Bei einem KFW Zuschuß von 25% würde ich noch 2250 Euro an Kosten haben.

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