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Hydraulischer Abgleich - was ist das?

Der hydraulische Abgleich ist eine sehr effektive Maßnahme, um Heizenergie zu sparen. Dennoch wissen nur wenige Verbraucher, was sich genau dahinter verbirgt. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zur Optimierung des Heizungssystems zusammen gestellt.

Beispielrechnung Hydraulischer Abgleich - Einfamilienhaus, 125 m², freistehend, Jahresheizenergiebedarf 150 kWh/m²

Quelle: co2online

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Nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes will das Heizungswasser auf schnellstem Weg zurück zum Heizkessel. Dabei fließt durch lange, dünne Rohre weniger Wasser als durch kurze, dicke. Das führt oft dazu, dass vom Heizzentrum entfernte Räume, etwa im Dachgeschoss, nicht richtig warm werden. Hingegen werden Heizkörper, die nah am Heizkessel liegen, zu heiß. Teure Heizenergie geht auf diese Weise verloren. Die effiziente und saubere Einstellung des Heizsystems durch einen hydraulischen Abgleich stellt sicher, dass die Wärme optimal im Haus verteilt wird. Dazu werden alle Komponenten der Heizungsanlage - vom Heizkessel bis zur Heizungspumpe - richtig dimensioniert und auf den Energiebedarf des Hauses abgestimmt. An den Thermostatventilen wird durch Voreinstellung die Durchflussmenge des Heizwassers am Heizkörper exakt reguliert und an den erforderlichen Bedarf des Raumes angepasst. Das Ergebnis: In der Heizung ist stets die richtige Wassermenge mit der richtigen Temperatur zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Wärme wird gleichmäßig und effizient im Haus verteilt.

Einsparpotenzial und Voraussetzungen

Durch einen hydraulischen Abgleich ist eine Ersparnis von zehn Prozent der Heizenergiekosten möglich. Voraussetzung für das optimale Einstellen der Heizanlage sind voreinstellbare Thermostatventile oder Rücklaufverschraubungen an den Heizkörpern. Wichtig ist auch, dass es sich um einZweirohr-System handelt, dass also zwei Rohre zum Heizkörper führen. Ein Einrohr-System kann nur sehr beschränkt abgeglichen werden.

Ablauf und Dauer des hydraulischen Abgleichs

Zunächst wird die Heizlast für jeden einzelnen Raum berechnet. Entscheidend dafür sind die Außenflächen, also Wände, Decken, Fenster und Türen. Die errechnete Heizlast wird dann mit der Heizleistung der vorhandenen Heizkörper verglichen. Zusätzlich wird die Entfernung zur Heizungspumpe berücksichtigt. Aus all diesen Größen ergeben sich die Einstellwerte für die einzelnen Heizkörper.

Die Aufnahme der Daten dauert für ein Einfamilienhaus etwa eineinhalb Stunden, die Berechnung etwa vier Stunden. Das Einstellen der Heizkörper braucht dann nur etwa fünf Minuten pro Heizkörper, wenn keine Bauteile ausgetauscht werden müssen.

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Kosten und Einsparungen

Auch die genauen Kosten hängen von der Hausgröße ab. Bei Einfamilienhäusern ist ein Abgleich ab etwa 350 Euro möglich. In unserem Beispielhaus werden durch den hydraulischen Abgleich jährlich 100 Euro eingespart. So rechnet sich die Maßnahme schon nach nur dreieinhalb Jahren.

Der richtige Handwerker

Immer mehr Heizungsbauer bieten den hydraulischen Abgleich an. Es kommt jedoch häufig vor, dass Handwerker die Technik nicht beherrschen und Verbrauchern deshalb vom Abgleich abraten. Um frustrierenden Erfahrungen bei der Handwerkersuche vorzubeugen, benutzen Sie am besten unsere Datenbank.

Mit dem Energiesparkonto können Sie dann den Erfolg der Maßnahme kontrollieren. Geben Sie dazu Ihre bisherigen Verbrauchsdaten und neue Zählerstände oder Abrechnungen sowie den Zeitpunkt des hydraulischen Abgleichs ein. Das Konto wertet Ihre Eingaben mit übersichtlichen Tabellen und Grafiken aus und zeigt Veränderungen und weitere Einsparpotenziale an. So werden Sie beim Energiesparen kontinuierlich und kompetent beraten.

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Außerdem empfehlen wir das Energiesparbuch von Stiftung Warentest. Der Ratgeber hilft ebenfalls, Ihre Energiekosten zu senken und gleichzeitig das Klima zu schützen

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Hydraulischer Abgleich

Den hydraulischen Abgleich zur Optimierung des Heizsystems...

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