Klimaschutz rechnet sich

Auch wenn es einige immer noch nicht glauben wollen: Das Senken der CO2-Emissionen macht sich bezahlt; einige Maßnahmen sogar innerhalb weniger Monate. Wir zeigen, wie Privathaushalte sparen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun können.

Tortendiagramm: CO2-Ausstoß pro Kopf in Deutschland

Wer seinen Energieverbrauch senken und etwas für den Klimaschutz tun will, muss dafür nicht viel investieren. Oft genügen schon einige Euro oder sogar nur etwas Zeit.

Die günstigste Maßnahme für mehr Klimaschutz ist das Nutzen von Sparduschköpfen und Durchflussbegrenzern. So lässt sich der Verbrauch von Warmwasser deutlich senken – und damit auch die CO2-Emissionen. Ein Set mit drei Durchflussbegrenzern kostet nur etwa 10 Euro, ein Sparduschkopf circa 15 Euro.

  • Kosten: 25 bis 50 Euro (einmalig)
  • Einsparung: 660 bis 1.500 Euro pro Jahr (Gas-Zentralheizung/Strom-Durchlauferhitzer)
  • CO2-Reduktion: 1.010 bis 2.165 kg pro Jahr (4-Personen-Haushalt)

Tipps für Mieter und Eigentümer

Wer bereits Sparduschköpfe und Durchflussbegrenzer nutzt, sollte folgende Maßnahmen prüfen. Alle rechnen sich in der Regel innerhalb weniger Jahre:

Für Eigentümer sind zusätzlich folgende Maßnahmen sinnvoll, um das Klima zu schützen und gleichzeitig die Kosten zu senken:

5 Minuten für mehr Klimaschutz und weniger Kosten

Die einfachste Maßnahme für mehr Klimaschutz ist der Wechsel des Stromanbieters. Wer immer noch konventionellen Strom bezieht, kann innerhalb weniger Minuten den Umstieg auf echten Ökostrom einleiten. Viele Ökostrom-Anbieter sind zudem günstiger als lokale Versorger. Wie der Wechsel funktioniert und worauf Sie achten sollten, zeigt unsere Checkliste.

  • Kosten: 0 Euro
  • Einsparung: 0 bis 180 Euro pro Jahr
  • CO2-Reduktion: 740 kg pro Jahr (4-Personen-Haushalt)

Was Sie sonst noch tun können, um Ihre Kosten und CO2-Emissionen zu senken? Das zeigen unsere Tipps fürs Heizen, die Tipps für Strom und die interaktiven EnergiesparChecks.