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Länder-Ranking hydraulischer Abgleich

Vor allem in den alten Bundesländern besteht Nachholbedarf beim hydraulischen Abgleich. Wie die Grafik zeigt, sind dort lediglich 10 bis 15 Prozent der Heizungsanlagen durch einen hydraulischen Abgleich optimal eingestellt. Das geht aus einer Erhebung von co2online hervor, die auf 23.000 bundesweiten Gebäudedaten basiert.

In den neuen Bundesländern sieht die Sache etwas besser aus, es besteht aber weiterhin Handlungsbedarf: Dort ist im Schnitt immerhin jede fünfte Heizungsanlage hydraulisch abgeglichen. Der Grund: Im Osten des Landes sind nach der Wiedervereinigung viele Heizungsanlagen erneuert wurden. Im Zuge dessen wird häufig der hydraulische Abgleich vorgenommen. 

10 Millionen Tonnen CO2 weniger pro Jahr

Eine generelle Pflicht zum hydraulischen Abgleich würde nicht nur Hauseigentümern helfen, ihre Heizenergiekosten zu reduzieren. Gleichzeitig würde auch das Erreichen der nationalen Klimaschutzziele näher rücken. Bis 2020 soll der CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Um dieses selbst gesteckte Ziel zu erreichen, muss Deutschland in den kommenden Jahren seine CO2-Emissionen jährlich um 230 Millionen Tonnen reduzieren.

Allein durch einen flächendeckenden hydraulischen Abgleich ließen sich etwa zehn Millionen Tonnen CO2 pro Jahr vermeiden. Das sind 4,3 Prozent der 230 Millionen Tonnen CO2, die Deutschland jährlich einsparen will. Privathaushalte könnten so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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