
Dass es in modernen Passivhäusern im Winter immer gemütlich warm ist, das hat sich längst herumgesprochen. Stolze Besitzer von Passivhäusern berichten sogar davon, dass sie ihre Heizkörper abmontiert haben, weil diese nur nutzlos rumhängen. Wird es im Winter dann doch mal kühl, schaltet sie einfach den Fernseher ein: Die abgestrahlte Wärme des Geräts reicht zumeist aus, um die gut gedämmten Räume wieder angenehm warm zu bekommen.
Passivhäuser halten auch kühl
Dass Passivhäuser auch genauso gut kühl halten können, das ist noch nicht so bekannt. Genau dies wollen nun Dämmexperten mit einem spektakulären Weltrekordversuch veranschaulichen: In der kleinen österreichischen Gemeinde Himmelsberg soll ein Eisblock ganze 200 Tage lang der Sonne trotzen und dabei so wenig wie möglich schmelzen. Für diesen Versuch zogen am fünften Februar zwei Tonnen Eis aus dem Goggausee in ein eigens angefertigtes weißes Dämmstoffhäuschen auf dem Himmelsberger Marktplatz. Im August soll das Ergebnis dann feierlich der Öffentlichkeit präsentiert werden.
„Eiswetten“ beweisen Wirksamkeit von Wärmedämmung
Dies ist nicht die erste „Eiswette“ in Österreich: Schon im vergangenen Jahr widerstand ein Eisblock drei Monate lang den steigenden Temperaturen, hinterher waren immerhin noch ganze 76 Prozent von ihm übrig. Der neue Rekordversuch ist nun aber das erste Mal, dass ein Eisblock auch den Sommer überstehen soll. Mit dieser spektakulären Aktion will das Kärntner Klimabündnis die Wirksamkeit von moderner Wärmedämmung beweisen.
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