
Am Aschermittwoch ist für die Jecken alles vorbei: 40 Tage vor Ostern beginnt die Fastenzeit. Das bedeutet traditionell weniger Fleisch, Alkohol oder Süßes. In Hannover wollen nun hundert Haushalte eine andere Form der Enthaltsamkeit praktizieren: Sie fasten Strom.
Fasten mit Beratungspaket
40 Tage bewusst mit Strom umgehen, Gewohnheiten überdenken und sich mit dem Thema Energieeffizienz und Klimaschutz im Alltag beschäftigen: Das ist die Grundidee des Stromfastens, das von der Klimaschutzagentur Region Hannover und elf Kirchengemeinden im vergangenen Jahr mit 50 Teilnehmern ins Leben gerufen wurde. Der durchschnittliche wöchentliche Kilowattstundenverbrauch der Fastenhaushalte konnte dabei um ein Drittel gesenkt werden. Und das neue "Strombewusstsein" soll durch einen dauerhaft niedrigeren Verbrauch auch über die Fastenzeit hinaus gehalten werden. Erreicht werden soll dies unter anderem durch ein umfassendes Beratungspaket, mit dem die Stromfastenden Haushalte auf ihre Fastenzeit vorbereitet werden: Energieexperten machten Hausbesuche und geben Tipps, ein "Starterpaket" mit Energiesparlampen und weiteren kleinen Sparhelfern gehören ebenfalls mit zur Aktion.
Auch das Energiesparkonto hilft beim Energiefasten
Fasten ohne Hungern geht auch mit dem Energiesparkonto: Dieses kostenlose Konto macht den gesamten Energieverbrauch eines Haushalts sichtbar, sodass ein bewusster und sparsamer Umgang mit Energie möglich wird. Und die Vermeidung von Energieverschwendung muss sich auch gar nicht wie Askese anfühlen: Richtig spürbar wird das Energiefasten mit dem Energiesparkonto häufig erst, wenn die nächste Energierechnung deutlich geringer ausfällt. Das Energiesparkonto finden Sie direkt rechts in dem grünen Kasten — testen Sie es doch gleich einmal!
Mehr Informationen zum Stromfasten:
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