
Es gibt Investoren, die eine Photovoltaikanlage installieren wollen, jedoch kein eigenes Dach zur Verfügung haben. Und es gibt Hausbesitzer, die haben ein Dach, aber keine Photovoltaikanlage. Mit Anbietern wie der Dachflächenbörse oder der Deutschen Dachbörse können diese Investoren und Hausbesitzer zusammen profitieren.
Das Prinzip ist denkbar einfach: Investoren suchen nach geeigneten Dachflächen, auf denen Sie eine Photovoltaikanlage errichten können und Hausbesitzer bieten Ihre Dachflächen zur Pacht an. Kommen Investor und Hausbesitzer überein, kann eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Hausbesitzers installiert werden. Die Miete wird dabei individuell ausgehandelt. Entweder wird ein Betrag pro Jahr und Quadratmeter ausgehandelt oder der Investor zahlt bis zu fünf Prozent von seinem Jahresgewinn an den Vermieter. Dies wird im sogenannten Gestattungsvertrag geregelt.
Eine besonders interessante Option bietet sich zudem all jenen Hausbesitzern, bei denen eine Dachsanierung ansteht. So kann mit einigen Lieferanten ausgehandelt werden, dass sie die kompletten Kosten für die Dachsanierung übernehmen, wenn sie im Gegenzug das Dach beispielsweise 20 Jahre lang kostenlos für eine Photovoltaikanlage nutzen können.
Natürlich ist nicht jedes Dach automatisch für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet. Firmen suchen meistens größere Dächer ab 100m² Fläche. Außerdem muss das Dach bestimmte Eigenschaften aufweisen, um für eine Photovoltaikanlage geeignet zu sein. Ob sich ein Dach eignet, kann im SolardachCheck von co2online überprüft werden. Der Ratgeber informiert zudem darüber, inwieweit sich die Installation einer Photovoltaikanlage rentiert.
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