
Früher war ganz Borneo mit Regenwald bedeckt. Mittlerweile ist laut WWF bereits die Hälfte davon verschwunden. Grund dafür ist vor allem die oft illegale Abholzung und die Umwandlung der Gebiete in Palmölplantagen. Für den Abtransport der Hölzer mussten zudem zahlreiche Kanäle angelegt werden. Dadurch ist nach und nach der Grundwasserspiegel in den tropischen Torfmoorwäldern der Insel gesunken.
Doch Torfmoorwälder sind riesige Kohlenstoffspeicher: Sie können bis zu 50 Mal so viel CO2 speichern wie Regenwald ohne Torfboden. Das Austrocknen der Torfmoore ist deshalb nicht nur eine große Bedrohung für die Artenvielfalt in der Region – es setzt auch riesige Mengen CO2 frei, die ursprünglich im Boden gespeichert waren. So gelangt das gebundene CO2 in die Atmosphäre und trägt zum Klimawandel bei. Häufige Brände in der Trockenzeit verschlimmern die Lage zusätzlich.
In einem Kooperationsprojekt vom WWF und Krombacher auf Borneo arbeitet man seit Juni 2011 an der so genannten Wiedervernässung von Torfmooren. 176.000 Hektar Moorfläche sollen im Zeitraum von drei Jahren im Sebangau-Nationalpark durch den Bau von Dämmen bewässert und damit vor dem Austrocknen bewahrt werden. Außerdem plant man, verbrannte und beschädigte Waldgebiete mit heimischen Baumarten aufzuforsten. Dadurch will man in den Sümpfen nachhaltig CO2 binden und das Klima schützen. Krombacher stellt dem WWF für das Projekt insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung. Wissenschaftlichen Gutachten zufolge könnten dadurch bis zu 1,76 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.
Weitere Informationen über das Klimaschutzprojekt von WWF und Krombacher gibt es unter:
http://klimaschutzprojekt.krombacher.de/engagement/klimaschutzprojekt/
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