
Mehr als 16 Millionen Heizkostenabrechnungen versenden deutsche Vermieter jedes Jahr an ihre Mieter. „Jede zweite Rechnung ist falsch“, warnt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund. Oft wird der Brennstoffverbrauch falsch berechnet oder die Aufteilung der Kosten auf die einzelnen Mietparteien ist nicht nachvollziehbar. Mieter sollten die Rechnung deshalb Punkt für Punkt prüfen. Unterstützt werden sie dabei von der Heizspiegelkampagne und dem Deutschen Mieterbund (DMB): Mit einem Heizgutachten können Mieter ihre Heizkostenabrechnung kostenlos vom Fachmann analysieren lassen. Noch bis zum 31.12.2010 kann es gratis auf www.heizspiegel.de angefordert werden. Hier werden auch alle wichtigen Fragen rund um die Heizkostenabrechnung beantwortet. Treten Unstimmigkeiten auf, sollten Mieter sich an den örtlichen Mieterverein wenden.
Das Heizen mit Öl wurde teurer. Mieter mit einer 70qm-Wohnung müssen im Schnitt mit voraussichtlich 750 Euro Heizkosten rechnen. Das sind 130 Euro mehr als im Vorjahr. Anders sieht es beim Erdgas aus: Dort können sich Mieter wahrscheinlich über circa 60 Euro weniger Heizkosten freuen.
Weitere Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Heizkostenabrechnung finden Mieter auf einer neuen Informationsseite der Heizspiegelkampagne.
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