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Kampagnen-News | 19.04.12

Schon fit für den Winter?

Etwa neunzig Prozent der deutschen Heizungsanlagen sind nicht optimal eingestellt. Die Energie- und Heizkosten sind somit unnötig hoch. Hausbesitzer denken deshalb am besten schon jetzt an die nächste Heizsaison! Denn im Frühling und Sommer kann man viele Arbeiten an der Heizung einfacher ausführen, da das zeitweise Abschalten der Anlage weniger problematisch ist. Hauseigentümer können sich zum Beispiel durch einen hydraulischen Abgleich für den nächsten Winter rüsten und sich vor zu hohen Heizkosten schützen.

Zirka 110 Euro jährlich kann man damit in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sparen. Baut man zusätzlich eine effiziente Heizungspumpe ein, können weitere 75 bis 100 Euro an jährlichen Stromkosten vermieden werden. Mit dem Online-Ratgeber WärmeCheck können Mieter und Hausbesitzer schnell herausfinden, wie lang es dauert, bis sich ein hydraulischer Abgleich in ihrem Gebäude lohnt.

Hydraulischer Abgleich: Geheimtipp für den Heizungskeller

Durch einen hydraulischen Abgleich wird jede Heizfläche mit der nötigen Warmwassermenge versorgt. So werden alle Räume gleichmäßig warm, störende Strömungsgeräusche kommen nicht mehr vor. Das steigert den Wohnkomfort, verringert die CO2-Emissionen und reduziert den Energieverbrauch. Nach dreieinhalb bis sechs Jahren hat sich ein hydraulischer Abgleich meist amortisiert.

Die Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche sind in den Jahren 2006 bis 2010 um durchschnittlich 238 Euro gestiegen. Das geht aus dem Bundesweiten Heizspiegel hervor. Mit einem hydraulischen Abgleich hätte man in dieser Zeitspanne zirka 520 Euro Heizkosten sparen können.

Bestenfalls kostet ein hydraulischer Abgleich für ein Einfamilienhaus zwischen 300 und 500 Euro. Der exakte Preis hängt von Zustand und Aufbau der Heizanlage ab. Auf der Website der Kampagne „Meine Heizung kann mehr” finden Hauseigentümer konkrete Kostenbeispiele und mit dem Online-Branchenbuch Rat und Tat gleich den geeigneten Experten für die Durchführung des hydraulischen Abgleichs.


Autor/in: Karin Adolph

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