
Fragen Sie sich als Hauseigentümer, ob Ihre Heizung überhaupt zu Ihrem Haus passt? Wissen Sie, ob Ihre Heizungsanlage richtig eingestellt und dimensioniert ist? Wollen Sie schnell und zuverlässig herausfinden, welche Sparpotentiale in Ihrem Heizsystem schlummern? Möglich machen das ein Energiesparkonto und die „Energieanalyse aus dem Verbrauch“, kurz EAV. Im Laufe des nächsten Jahres wird sie ins Energiesparkonto integriert. Wir erklären Ihnen schon jetzt, wie sie funktioniert und was sie Ihnen bringt.
Wenn Sie bereits ein Energiesparkonto nutzen, ist es nur noch ein kleiner Schritt, um die Vorteile der EAV nutzen zu können. Einzige Voraussetzung ist, dass Sie Ihre Zählerstände regelmäßig eintragen. Wenn Sie Ihre Werte bisher nur gelegentlich eingetragen haben, gibt es jetzt einen triftigen Grund es öfter zu tun und zwar mindestens einmal im Monat. Sie haben noch kein Energiesparkonto? Dann eröffnen Sie Ihr persönliches Energiesparkonto. Damit kontrollieren Sie Ihren Energieverbrauch und haben Ihre Kosten immer im Blick.
Bisher errechnet das Energiesparkonto den monatlichen Heizenergieverbrauch Ihres Hauses und stellt ihn in einem Balkendiagramm dar: unterschiedlich hohe Balken für jeden einzelnen Monat. Wenn wir nun diese Daten mit den durchschnittlichen Außentemperaturen in ein Diagramm eintragen (siehe Grafik unten), sehen Sie, wie Ihr Haus auf Temperaturschwankungen reagiert.
Aus der EAV ergeben sich viele wichtige Erkenntnisse. Mit der im Diagramm zu sehenden Punktwolke und zwei zusätzlichen Geraden lässt sich beispielweise ablesen, wie viel Wärme Ihr Haus über Heizungsverluste, die Gebäudehülle und Fenster verliert. Es lässt sich feststellen, ab welcher Außentemperatur Sie auf Heizwärme zurückgreifen – und ob Ihr Heizkessel für den Bedarf Ihres Hauses zu groß ist. Vor allem Letzteres ist häufig der Fall und einer der entscheidenden Gründe, warum viele Heizkessel schon nach wenigen Jahren repariert oder ausgetauscht werden müssen.
Das Besondere an der „Energieanalyse aus dem Verbrauch“: Sie müssen lediglich Daten zu Ihrem Haus, Ihrer Heizungsanlage und regelmäßig Zählerstände eingeben. Die Ergebnisse der EAV kommen dann sowohl Ihnen, als auch dem Energieberater, Handwerkern und möglichen Projektpartnern zugute. Die EAV spart so jede Menge Zeit und Geld und leistet einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wenn Sie mehr über die EAV erfahren möchten, haben wir für Sie eine ausführliche Einführung (PDF, 1 MB) bereitgestellt. Im Text erklären wir Ihnen unter anderem, wie die EAV im Detail funktioniert, welche genauen Erkenntnisse die EAV über den energetischen Zustand eines Gebäudes bringt und was die EAV mit der Warmwasserbereitung Ihres Hauses zu tun hat.
co2online bietet allen Nutzern des Energiesparkontos ein auf der EAV aufbauendes Gutachten an. Die Erstellung der EAV ist an folgende Voraussetzungen gebunden:
• Das Gebäude, für das eine EAV erstellt wird, sollte mit Erdgas oder Fernwärme beheizt sein. Falls es ölbeheizt ist, muss der Ölverbrauchszähler vorhanden sein.
• Der Heizenergieverbrauch muss im Energiesparkonto erfasst sein. Notwendig sind mindestens zwölf Zählerstände innerhalb eines Jahres, die möglichst gleichmäßig über das Jahr verteilt sind.
• Das Gebäude muss im Modernisierungsratgeber von co2online getestet werden, damit die EAV-Ersteller das Gebäude „kennenlernen“. Dazu ist am Ende des Modernisierungsratgebers die „Zusammenfassung der Beratungsergebnisse“ anzufordern, denn der Ratgeber wird zunächst ja anonym genutzt. Erst so wird das Gebäude für die Gutachtenerstellung identifizierbar.
• Die Nutzung des Modernisierungsratgebers und die Zusammenfassung der Beratungsergebnisse sind ein kostenloser Service von co2online.
Die Erstellung eines EAV-Gutachtens kostet für Ein- und Zweifamilienhäuser 59,50 Euro, für Mehrfamilienhäuser 119 Euro, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer von derzeit 19 Prozent.
Bestellen Sie das EAV-Gutachten für Ihren Wunschzeitraum formlos über unsere E-Mail-Adresse EAV(at)co2online.de. Bitte geben Sie auch Ihren Energiesparkonto-Benutzernamen sowie die Haushalts- und Rechnungsanschrift an.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die kostenlose Hotline des Energiesparkontos: 0800 – 589 26 40.
Hallo Herr Löhr,
Danke für Ihre Fragen zum Energiesparkonto, das ständig weiter entwickelt wird. Als Nutzer haben Sie nur Zugang zur aktuellen Online-Version. Es gibt also nur eine Art Energiesparkonto.
Beim Eingeben von Werten haben Sie zwei Möglichkeiten: Zählerstand oder Abrechnung. Beides zu finden unter DATEN EINGEBEN > HEIZEN. Bei den Zählerständen können Sie nach wie vor jederzeit Eingaben vornehmen, also auch wöchentlich oder sogar täglich. Bei den Ergebnisse können Sie zwischen der Ansicht für Jahr oder Monat wählen: zum Beispiel unter ERGEBNISSE SEHEN > HEIZEN > VERLAUF (oben rechts).
Schön, dass Sie zu den sparsamen Heizern zählen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass das Energiesparkonto Ihre Investitionen nicht berücksichtigen kann. Aber es hilt Ihnen, den Sparerfolg in Euro auszudrücken. Damit können Sie dann auch die Investition bewerten.
Mehr zum Thema Einrohrheizung finden Sie unter http://www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/energiespar-spezial/einrohrheizung-spezial.html.
Zu den doppelt vorhandenen Monatswerten wenden Sie sich bitte an die kostenlose Energiesparkonto-Hotline unter 0800 5892640 oder schreiben Sie uns - ebenso bei weiteren Fragen.
http://www.energiesparclub.de/top-und-footer-navigation/kontakt/index.html
Viele Grüße aus dem Energiesparclub
Ich komme mit Ihren Systemen etwas durcheinander:
* Gibt es ein Sparkonto alter Art und neuer Art?
* Im Sparkonto alter Art hatte ich die Monatswerte cbm-Gas eingetragen. Dort erscheinen sie immer noch doppelt!
* Im neuen Sparkonto im Zusammenhang mit EAV kann ich nur Jahreswerte eingeben, obgleich die Klimakorrektur doch nur über Monatswerte möglich und sinnvoll ist.
* Als Ergebnis meiner Sparbemühungen attestieren Sie mir, dass ich sehr sparsam heize. NEIN: ich habe auch einiges investiert. Die Wirkung von ThermoShield in 2011 ist noch nicht geklärt.
* Ob die Möglichkeiten der Investitionen zur Einrohrheizung noch was bringt, wäre zu klären.
mfg Löhr
Danke für Ihre Rückmeldung, Herr Hartmann! Wir werden dem nachgehen und uns ggf. noch mal bei Ihnen melden.
Kennen Sie schon die Energiesparkonto-Musterbriefe? Damit können Sie Ihren Vermieter um Prüfung der Kosten für Gas und Messdienstleister bitten. Die Musterbriefe finden Sie im Energiesparkonto unter "Energie sparen".
Viele Grüße aus dem Energiesparclub
Ihre E-Mail vom 23.12.2011 - EAV
1) Ich bin nicht Hauseigentümer, sondern Mieter
2) Ich habe von Ihnen ein Heizgutachten vom 17.2.11 incl. Empfehlungen
3) Die Vermieter sind informiert
4) Ich habe keinen Zugang zum Gaszähler
5) Ich empfehle mal, dass Sie sich direkt an meine Vermieter wenden.
Mit schönsten Grüßen Christian Hartmann
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