Mit dem Lastgang kann ich jetzt erkennen, zu welchen Zeiten ich besonders viel Strom brauche, und wie sich mein Energieverbrauch über den Tag verteilt. Aber wie sich der Verbrauch auf einzelne Geräte aufteilt, kann ich eigentlich nur spekulieren – oder ich müsste alle anderen Stromverbraucher zeitweise abschalten, und da ist meine Freundin vor. Glücklicherweise kennt die Energiespar-Kiste auch hier eine Lösung zur Wahrung des häuslichen Friedens, und der Griff hinein fördert vier überdimensionierte Steckdosen zutage, die ganz vielversprechend mit „Energie-Messmodul“ beschriftet sind. Schaltet man diese Dinger zwischen Steckdose und Gerät, kann man sie im Energiesparkonto Pro als Unterzähler einrichten. Das zeigt mir dann ganz genau, welcher Anteil des Stromverbrauchs beispielweise auf meinen Kühlschrank oder meine Waschmaschine entfällt.
Hier zum Beispiel der tägliche Verbrauch meines Computers zuhause. An den Wochenenden ist der Verbrauch immer besonders hoch, besonders am Osterwochenende, wo ich mehr zuhause war als sonst:

Im obigen Beispiel ist der Verbrauch des Computers als Teil des Gesamt-Stromverbrauchs angegeben. Es ist auch möglich, sich ausschließlich den Verbrauch eines Unterzählers anzeigen zu lassen, wie in dem zweiten Beispiel, das den Verlauf des Verbrauchs meines Kühlschranks zeigt. Äußerst faszinierend, wie ich finde, weil man genau erkennt, wie der Verbrauch mit steigenden Außentemperaturen langsam steigt, von 0,3 auf knapp 0,4 kWh am Tag, um dann wieder zu sinken, als es in Berlin Anfang Mai so verdammt kalt wurde.

Insgesamt kann man mit diesen Unterzählern eine Menge entdecken – nach einigen Wochen hat man wirklich eine gute Einschätzung des eigenen Stromverbrauchs und weiß, welche Geräte ohnehin recht sparsam sind und bei welchen man durch bewusstere Verwendung eine Menge Strom sparen kann.
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