Schulen verbrauchen bis zu 70 Prozent mehr Energie als andere öffentliche Gebäude. Und: In Schulen wird gelernt. Eine Situation, die es auszunutzen gilt! Schulen, die ihren Energieverbrauch reduzieren, schützen nicht nur das Klima, sondern können eine Menge Geld sparen und ihr erworbenes Energiesparwissen im Unterricht weitergeben. Mit dem Energiesparkonto für Schulen stellt der Energiesparclub kostenlos ein effektives Internetwerkzeug bereit.
Mit der freien Software können Lehrer, Schüler oder Verantwortliche den Energieverbrauch der Schulgebäude sichtbar machen und beobachten. So werden Einsparpotenziale erkennbar und der Erfolg von Einsparmaßnahmen kann überprüft werden. Die vielfältigen Visualisierungs- und Auswertungsmöglichkeiten machen die abstrakten Themen Energie, Energieverbrauch und Klimagasemissionen anschaulich, leicht verständlich und für Schüler praktisch erfahrbar. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Kontos für Ihre Schule!
Klimaschutz und Energieverbrauch sind komplexe Themen. Für Ihren Unterricht haben wir das Wesentliche zusammengefasst und für eine optimale Vermittlung aufbereitet. Die modulare Struktur der Unterrichtsmaterialien sorgt dafür, dass die Inhalte auch fächerübergreifend oder in einer Projektwoche genutzt werden können.
Mit den Materialien des Energiesparkontos sind vor allem die Schüler selbst gefordert. Im Mittelpunkt steht das aktive Erarbeiten des Wissens. Dazu haben wir abwechslungsreiche Experimente und Rechercheaufgaben entwickelt. Schüler werden damit zum produktiven Gestalten, projektorientierten Lernen, kontroversen Diskutieren, selbstständigem Recherchieren und Präsentieren angeregt. Methodenvielfalt, Medieneinsatz, eine ganzheitliche Betrachtungsweise und ein hoher Anschaulichkeitsgrad sind Grundlagen des Pakets.
Die Unterrichtsmaterialien des Energiesparclubs sollen dabei nicht nur Wissen vermitteln. Sie zielen auch auf eine nachhaltige Verhaltensänderung ab - innerhalb und auch außerhalb der Schule (mehr zur Unterrichtseinheit).

Nicht jede Schule, die Energie sparen und damit ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten möchte, muss das Rad neu erfinden. Es gibt bereits viele gute Beispiele, die andere Schulen inspirieren und auch handfest anleiten können.
Gleich eine ganze Reihe erfolgreicher Energiesparmaßnahmen hat beispielsweise die Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg durchgeführt: Hier glänzt eine beständig erweiterte Solaranlage auf dem Schulgebäude und im Gebäude strahlt eine erneuerte Beleuchtungsanlage. „Als wir aber gemeinsam mit einer Schüler-AG angefangen haben zu überlege, wie wir am effektivsten Energie sparen können, da wurde uns schnell klar: Nicht der Strom sondern die Heizenergie ist der Knackpunkt!“, erinnert sich Herr Riggert, der engagierte Physiklehrer der Raabe-Schule. Also wurden Heizenergieverbrauch und -bedarf unter die Lupe genommen und genau aufeinander abgestimmt. Klingt simpel, ist aber sehr effektiv und auch spannend und lehrreich für die Schüler. Außerdem profitiert das Schulbudget davon, denn die Stadt hat einem fifty-fifty-Deal zugestimmt: Die Hälfte der eingesparten Energiekosten wird der Schule überwiesen und kommt so direkt den Schülern zugute.
Analysiert und beobachtet haben Lehrer und Schüler den Energieverbrauch ihrer Schule mit dem Energiesparkonto für Schulen. Damit konnte nachgewiesen werden, dass seit 1999 ganze 33 Prozent der Heizenergie eingespart wurden. Für diesen beachtlichen Sparerfolg und auch für den kreativen und vielfältigen Sparmaßnahmenmix erhielt die Wilhelm-Raabe-Schule die Auszeichnung „Energiesparmeister 2010“ und noch einen Sonderpreis für „Messbare Erfolge“. „Wir haben uns natürlich riesig über die Auszeichnungen gefreut. Aber was wir tun, ist keine Zauberei – das kann jede Schule nachmachen!“, erklärt die Schulleiterin Frau Hartmann.
Damit sich andere Schulen an Leuchtturmprojekten wie denen aus Lüneburg orientieren können und so von bestehenden Erfahrungen profitieren und Fehler vermeiden können, wird der Energiesparclub in Kürze ein Best-Practise-Archiv mit erfolgreichen Schulprojekten einrichten – damit Energiesparen weiter Schule macht!
Entdecken Sie weitere gute Beispiele aus dem Schulalltag!

Bis 2020 soll die Emission deutscher Treibhausgase um 30 Prozent sinken. Das hat die Bundesregierung als nationales Ziel festgelegt. Verpflichten sich andere Staaten mit hohem Ausstoß von Kohlendioxid ebenfalls, die 30 Prozent-Marke zu erreichen, will Deutschland seine Zielsetzung auf minus 40 Prozent ausweiten.
Um dieses Ziel zu erreichen und so den Klimaschutz wirksam voranzubringen, sind auch Schulen gefragt. Denn Schulen sind Hochverbraucher: Für Beheizung, Beleuchtung, Computernutzung und Duschen wird sehr viel Energie benötigt und damit sehr viel CO2 freigesetzt. Und Schulen haben große Einsparpotenziale: Durch Modernisierungsmaßnahmen und durch bewusstes Verhalten kann hier sehr viel Energie eingesparrt und CO2 vermieden werden. Und schließlich haben Schulen einen Bildungsauftrag: Hier lernt die nächste Generation den Umgang mit der Ressource Energie. Klare Sache also: Schulen sind ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, das nationale Klimaschutzziel zu erreichen.
Mit dem Einsatz eines Energiesparkontos an Ihrer Schule sparen Sie nicht nur finanzielle Mittel und Emissionen, sie tragen auch zu einem wichtigen Gemeinschaftsprojekt bei. Denn je mehr Schulen das Energiesparkonto nutzen, desto genauere Aussagen können wir in anonymisierter Form für das landesweite Gesamtbild treffen. Dieses Abbild ist ein wichtiger Baustein um Maßnahmen herauszufiltern, die sich als erfolgreich erwiesen haben. So können wir wichtige Impulse für neue Förderprogramme geben und bewährtes Praxiswissen dorthin bringen, wo es benötigt wird: an den 40.000 Schulen in Deutschland.
Entdecken Sie weitere gute Beispiele aus dem Schulalltag!
Neben dem Energiesparkonto für Schulen gibt es eine große Bandbreite von Informationen und Materialien für den Schulalltag. Der Energiesparclub hat sich umgeschaut und empfiehlt an dieser Stelle Angebote, die sich besonders für den Schuleinsatz lohnen. So kann kompetent aufbereitetes Wissen helfen, das Klimabewusstsein auch an Ihrer Schule zu verbessern. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Möglichkeiten und Materialien zum Klimaschutz im Klassenzimmer.

Mit seinen kostenfreien Angeboten für 40 Millionen Haushalte in der Bundesrepublik wirbt der Energiesparclub um Ihr Vertrauen – denn für die Analyse Ihrer persönlichen Verbrauchssituation und für eine praxisnahe Beratung sind wir auf Ihre freiwilligen Informationen angewiesen. Der Schutz dieser persönlichen Daten ist uns nicht nur ein wichtiges Anliegen, sondern auch die Prämisse unserer gesamten Arbeit. So werden Ihre Daten zertifiziert sicher auf unserem Server abgelegt und vor Zugriff von außen geschützt. Auch teilen wir die Daten zu keinem Zeitpunkt Unternehmen, Werbetreibenden oder sonstigen Dritten mit.
Bitte bedenken Sie, dass Ihre Angaben direkt in die Bewertung Ihres Energieverbrauchs einfließen. Ungenaue oder falsche Verbrauchsdaten können also zu verfälschten Ergebnissen führen, womit dann auch die von uns vorgeschlagenen Einsparmaßnahmen nicht mehr auf Ihre Situation zugeschnitten sind. Deshalb möchten wir insbesondere bei der Eingabe der Verbrauchsdaten um Ihr Vertrauen werben!
Wir garantieren, dass Ihre Daten ausschließlich im Rahmen der Kampagnentätigkeit unserer gemeinnützigen Trägergesellschaft co2online gemeinnützige GmbH der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums genutzt werden. Warum? Das Energiesparkonto, die Energiesparratgeber und die Unterrichtseinheiten können wir Ihnen nur deshalb kostenfrei zur Verfügung stellen, weil die Entwicklung zum großen Teil aus Projektmitteln des Bundesumweltministeriums im Rahmen des Aktionsprogramms "Klimaschutz in Schulen und Bildungseinrichtungen" finanziert wird. Das Programm für Schüler und Lehrer hat das Ziel, die erheblichen CO2-Minderungspotenziale in Schulen und Bildungseinrichtungen zu nutzen. Tragen auch Sie dazu bei!
65.496 Nutzer sind bereits auf Sparkurs
Der Energiesparclub setzt mit der Aktion „Wir zeigen, was geht” ein Zeichen: Gemeinsam mit Partnern rufen wir Schüler auf, CO2 an ihrer Schule zu sparen und so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu senden.
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Wir zeigen Euch Schritt für Schritt, wie Ihr den Energieverbrauch Eurer Schule ermittelt und Euch ein konkretes Sparziel setzt. Weniger CO2-Emissionen sparen Ihrer Schule auch bares Geld!
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