Hier geht's zum Energiesparkonto für Praxistestteilnehmer
Im Mittelpunkt des Praxistests steht eine neue Version des Energiesparkontos (ESK). Das ESK hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online für den Praxistest weiterentwickelt. Das „Energiesparkonto Pro“ umfasst neben den Standardfunktionen des ESK drei Erweiterungen: das Modul „Energiemonitor“, das Modul „Energiesteuerung“ und das Modul „Energiegewinnung“.
Die neuen Module des ESK Pro funktionieren im Zusammenspiel mit modernen Mess- und Steuerungsgeräten. Der Energiemonitor verarbeitet die Daten intelligenter Verbrauchszähler, so genannter Smart-Meter. Diese werden bei allen am Praxistest teilnehmenden Haushalten installiert. Das Modul „Energiesteuerung“ erlaubt 100 Haushalten zusätzlich die Fernsteuerung von Funkthermostaten und Steckdosen. Das Modul „Energiegewinnung“ verarbeitet die Daten der bei 100 Teilnehmern installierten Photovoltaikanlagen und Mini-KWKs.
Mit den neuen Modulen und der dazugehörigen Systemhardware soll das ESK Pro den Nutzern ein effektives privates Energiemanagement ermöglichen. So testet der Energiesparclub mit dem ESK Pro schon heute, was in Zukunft immer selbstverständlicher sein wird: effiziente Energienutzung im Haushalt durch moderne Technologie. Diese liefert detaillierte Informationen zum eigenen Verbrauch und schafft die Möglichkeit, diesen gezielt und bequem zu kontrollieren. Damit wird es Haushalten in Zukunft noch einfacher gemacht, ihre Energiekosten zu senken und gleichzeitig das Klima zu schützen.
Energiesparkonto Pro: Die neuen Module
Modul „Energiemonitor“: Das Modul wertet die Daten von Smart Metern aus. Die intelligenten Stromzähler zählen die verbrauchten Stromeinheiten nicht mechanisch, sondern elektronisch und übermitteln die Ergebnisse in digitaler Form. Das erlaubt eine höhere Auflösung und bessere Verarbeitung der Verbrauchsdaten. Mehr Information über den Energieverbrauch bedeutet mehr Kontrolle und damit mehr Einsparmöglichkeiten.
Mit dem Modul „Energiemonitor“ und den dazugehörigen Smart-Metern werden alle Praxistestteilnehmer ausgestattet. Getestet wird, ob und wie sich Smart-Meter-Daten zum Energiesparen nutzen lassen. Ab 2010, wenn Smart-Meter in Neubauten zur Pflicht werden, wird das Smart-Meter-Modul voraussichtlich für alle Energiesparkonto-Nutzer nutzbar sein.
Modul „Energiesteuerung“: Das Modul erlaubt die Fernsteuerung von Heizkörpern und Elektrogeräten und wertet Verbrauchsdaten einzelner Geräte aus. Dies geschieht in Verbindung mit so genannter Hausautomationshardware (zum Beispiel Funkthermostate) sowie Steckdosen, Tür- und Fenstermeldern und Raumtemperaturreglern. Mehr Steuerungsmöglichkeiten bedeuten ebenfalls mehr Kontrolle und mehr Einsparmöglichkeiten.
Mit dem Modul „Energiesteuerung“ und der dazugehörigen Hardware werden 100 der Praxistestteilnehmer ausgestattet. Getestet wird, wie Hausautomation und internetbasierte Gerätesteuerung zum Energiesparen genutzt werden und ob sich die Investition in die Hardware durch gesparte Energiekosten auszahlt.
Modul „Energiegewinnung“: Das Modul ermöglicht die Auswertung von Daten aus dezentraler Energieversorgung, beispielsweise durch Photovoltaikanlagen oder durch Blockheizkraftwerke. Feldtestteilnehmer, die das Modul testen, verfügen bereits über eine solche Anlage.
Mit dem Modul „Energiegewinnung“ werden bis zu 100 der Feldtestteilnehmer ausgestattet. Das Modul ermöglicht eine Gegenüberstellung der selbsterzeugten und fremdbezogenen Energie. Unter Berücksichtigung der selbstproduzierten Energie kann eine genaue CO2-Bilanz eines Haushalts erstellt werden. Das Modul soll außerdem bei der Leistungs- und Funktionskontrolle der Anlagen helfen.